Dr. phil. Elmar Basse
Dr. phil. Elmar Basse

Soziale Angst | Hypnose

Viele Menschen, die unter sozialer Angst leiden (die man auch Sozialphobie nennt), haben schon mit klinischer Hypnose und Hypnosetherapie eine Besserung erfahren, die bis zur Heilung gehen kann.

 

Denn die klinische Hypnose, die sich ans Unbewusste wendet, richtet sich damit auf Regionen, auf die der Verstand keinen Zugriff hat. Meistens umfasst die Hypnosebehandlung nur einige wenige Sitzungen, ist also kurzzeitorientiert.

 

Die Tiefenhypnose zielt darauf ab, einen Zustand zu erreichen, der sich ähnlich wie Schlaf anfühlt, auch wenn der Mensch nicht wirklich schläft, sondern ständig ansprechbar ist und auch nicht die Kontrolle verliert. In einem Zustand tiefer Hypnose lassen sich Kräfte des Unbewussten zu Heilungszwecken ansprechen und gezielte Suggestionen an das Unbewusste richten.

 

Viele Patienten, die an sozialer Angst leiden, können schon in der ersten Sitzung eine so deutliche Veränderung spüren, dass der weitere Heilungsverlauf nur noch darin zu bestehen braucht, eine Integration zu erreichen in das alltägliche Leben des Menschen. Denn wer sich über eine lange Zeit bestimmte Gewohnheiten gebildet hat, die durch soziale Angst geprägt sind, muss nun beginnen umzulernen.


Mittels klinischer Hypnose kann eine Wandlung  einsetzen, die den Menschen dazu befähigt, in sozialen Situationen selbstbewusster aufzutreten. Wie sich dieses Selbstbewusstsein dann im konkreten Verhalten äußert, ist auch abhängig von der Person und ihren sozialen Lebensumständen. Es kann also wichtig sein, das passende Verhalten auch einzuüben und die Umgebung daran zu gewöhnen, dass man nun anders auftreten wird.


Bislang war das Erscheinungsbild des an Ängsten leidenden Menschen durch inneren und äußeren Stress geprägt. Schon der Gedanke an soziale Kontakte, in denen er fremden Menschen begegnet oder in Gruppen sich aufhalten muss, löst oftmals innere Unruhe aus.

 

Diese Unruhe, der Stress, äußert sich im Körper des Menschen, selbst wenn man selbst es nicht bewusst spürt: Meist erhöht sich die Herzfrequenz, die Atemzüge sind schnell und flach, die Muskeln im Körper spannen sich an, oft gibt es Probleme mit Magen und Darm, Zittern, Schwindel und anderes mehr kann sich im Körper manifestieren.


Charakteristisch für soziale Angst sind des Weiteren Angstgedanken, welche den Patienten plagen.

 

Verbreitet ist die Annahme, der Stress, den der Patient empfindet, sei die Folge der Angstgedanken, welche sein Erleben prägen. Davon ausgehend wird dann versucht, die Angstgedanken aufzulösen, um innere Ruhe herzustellen und den Menschen zu stabilisieren.


In der Sicht der Hypnose jedoch, wie sie bei mir zur Anwendung kommt, verhält es sich gerade umgekehrt:

 

Patienten sind meist nicht deshalb in Stress, weil sie sich Angstgedanken machen, sondern sie haben diese Gedanken, weil sie sich im Stress befinden. Denn durch die Entwicklungsgeschichte bedingt, sind uns unsere Reaktionen, die auf bestimmte Reize erfolgen, oftmals gänzlich unbewusst. Wir bauen innere Spannungen auf, welche dann in unserm Bewusstsein ihre Konsequenzen haben, zum Beispiel als angespanntes Grübeln, bei dem die Gedanken zu rasen beginnen.


Hat sich die Angst im Körper verbreitet, so kann sie den Weg ins Bewusstsein finden, wodurch sich Angstgedanken bilden, die den Stress dann weiter erhöhen, psychisch wie auch körperlich, sodass ein Teufelskreis entsteht.

 

Meist lässt sich dieser am besten durchbrechen, so die Annahme der Hypnose, wie sie von mir verwendet wird, indem an Kräften angesetzt wird, die im Unbewussten liegen.

 

Der Weg in eine tiefe Hypnose erfordert aufseiten des Patienen, innere Spannung loszulassen. Gerade das fällt ihm bislang schwer, besonders im Kontakt mit Fremden, in sozialen Situationen, wenn er von anderen beobachtet wird, lässt sich oftmals feststellen, dass sich sein Spannungsniveau erhöht.


Die Hypnose wirkt darauf hin, die Spannung im Menschen aufzulösen, die im Unbewussten liegt, sodass es möglich werden kann, bisher Stress auslösende Reize im Kontakt mit anderen Menschen sicher und selbstbewusst auszuhalten. Ein Gefühl der inneren Ruhe und der inneren Harmonie ist der Zielzustand der Behandlung, um Angst und Unruhe aufzulösen.

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