Hypnose zur Rückführung | Hypnoanalyse

In der Hypnosebehandlung von Angst und Ängsten kann es erforderlich sein, zugrundeliegende Ursachen aufzudecken und zu bearbeiten.

 

Oft ist es so, dass die Betroffenen gar nicht bewusst erinnern können, was ihre Angst ausgelöst hat und wodurch sie verursacht worden ist. Trotzdem können sich tief im Innern, im Unbewussten der Menschen, kausale Faktoren auswirken und die Ängste am Leben erhalten.

 

Die Einleitung einer Hypnose dient dann dazu, eine Rückführung zu ermöglichen, um an diese ursächlichen Faktoren heranzukommen. Sind sie einmal erkannt, können sie auch benannt und bearbeitet werden, damit sie nicht weiter im Unbewussten leben und Störungen produzieren.

 

Anders als in der Tiefenhypnose ist der Klient in der Rückführung damit befasst, sein inneres Erleben auszusprechen und in die vergangenen Stadien seines Lebens zu gehen, in denen das gegenwärtige Problem seinen Ursprung genommen hat.

 

Ob eine Rückführung oder eine Tiefenhypnose der angezeigte Weg ist, hängt von den jeweiligen individuellen Bedingungen des Klienten ab:

 

Wer nach den tieferen Gründen sucht, um eine Heilung zu erlangen, wird eine Rückführung benötigen. Diese ist auch oft dann angeraten, wenn eine ganze Reihe von bisherigen Lösungsversuchen gescheitert ist, weil der Klient das Gefühl hat, dass "etwas in ihm", eine unbewusste Kraft, das Problem aufrechterhält, er sie nicht greifen kann, aber greifen möchte.

 

Wer diesen Weg jedoch nicht gehen möchte oder nicht gehen zu brauchen glaubt, wird sich für die Tiefenhypnose entscheiden können. In dieser Tiefenhypnose wird vom Klienten gar nicht gesprochen, sondern die Hypnose dient zur Erzielung eines schlafähnlichen Zustands, in welchem dem Unbewussten hilfreiche Suggestionen angeboten werden können.