Panikattacken

Klinische Hypnose und Hypnosetherapie sind effiziente, bewährte Heilverfahren für Menschen, die an Panikattacken leiden.

 

In meiner Hypnosepraxis finden sich Woche für Woche Patienten ein, die an ihrer Psyche und ihrem Körper zu verzweifeln drohen, weil alles, was sie unternehmen, um den gewünschten Erfolg herbeizuführen, im Sande zu verlaufen scheint.

 

Der unter Panikattacken leidende Mensch, der zur Hypnosesitzung kommt, hat meist ein Gefühl zu sich selbst, als wäre er geradezu gar nicht mehr der Herr im eigenen Hause, als sei er wie fremdbestimmt. Das droht ihn seiner Fähigkeit zu berauben, ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben zu führen.


Wie kann ihm die Hypnose da gegen Panikattacken helfen?

 

Viele, die die Hypnose nur von der Showbühne beziehungsweise aus den diversen Fernsehbeiträgen kennen, in denen die Hypnose sensationsheischend vorgeführt wird, haben den Eindruck, bei der Hypnose werde man manipuliert, es würde etwas mit einem gemacht. 

 

Für jemanden, der sich schon wegen seiner Panikattacken nicht mehr als Herr im eigenen Haus fühlt, könnte das kaum eine Hilfe sein, würde man mit Recht meinen. Das Gefühl des Ausgeliefertseins würde nur noch verstärkt.


Doch die klinische Hypnose und Hypnosetherapie unterscheiden sich in dieser wie auch mancher anderer Hinsicht sehr deutlich von der Showhypnose: In der  klinischen Hypnose und Hypnosetherapie kann jeder Klient jederzeit unterbrechen. Er nimmt auch nur die Suggestionen auf, die für ihn akzeptabel sind, mit anderen Worten: Er lässt nur geschehen, was er geschehen zu lassen bereit ist.

 

Dabei stellt der Klient in der Hypnose die Verbindung mit Kräften her, die sonst über ihn hereinzubrechen scheinen. Er kann lernen, Einfluss auf sie zu nehmen und sie zu steuern. Denn nicht umsonst heißt es, dass alle Hypnose letztlich Selbsthypnose ist.

 

Wenn ein Hypnosetherapeut darüber spricht, dass die Augen eines Klienten schwerer werden und sich dann schließen, so geschieht dieser Augenlidschluss nicht darum, weil der Hypnotiseur es „gemacht“ hat, sondern weil der Klient die ihm angebotene Vorstellung der Augenlidschwere in sich wirken ließ, wodurch in seinem Körper entsprechende Veränderungen vor sich gehen, bis die Augenlider sich wirklich schließen.


Während bei der Panikattacke der Mensch erlebt, dass etwas in seinem Körper gegen seinen Willen geschieht, kann er bei der klinischen Hypnose die Erfahrung machen, wie es ist, mit dem Körper zu kommunizieren – wahrzunehmen, was in ihm vorgeht, und ihm Angebote zu machen, die er umsetzen kann. Körper und Geist werden dadurch ein Team, statt dass sie wie bisher gegeneinander anarbeiten.

 

In der Hypnosetherapie kann auf dem Wege der Rückführung | Hypnoanalyse an den ursächlichen und auslösenden Gründe für die Panikattacken gearbeitet werden. In der Tiefenhypnose geht es darum, einen schlafähnlichen Zustand zu erreichen, in dem das Unbewusste zugänglich wird für heilende Suggestionen.