Angst

Angst und Ängste lassen sich mit Hypnose behandeln. Denn die klinische Hypnose ist ein Verfahren, mit dem die Kräfte des Unbewussten aktiviert werden können. Das ist wichtig, weil eher oberflächliche Interventionen oft nicht die gewünschten Erfolge haben.

 

So wissen viele von Angst und den verschiedenen Ängsten geplagte Menschen durchaus rational einzuschätzen, dass es keinen objektiven Grund für ihre angstvollen Zustände gibt. Sie sind sich darüber im Klaren, dass ihre Befürchtungen unnötig sind, können sich aber trotzdem nicht von ihnen befreien. Gutes Zureden vermag dann auch nur vorübergehend die Angst-Symptomatik zu lindern.


Auf solches Zureden und Argumentieren setzt die Hypnose darum auch nicht. Vielmehr geht es in der Hypnosetherapie darum, innere Blockaden und Widerstände zu lösen, die einem angstfreien Leben entgegenstehen.


Eine naheliegende Frage ist oft, woher die Angst und Ängste wohl kommen. Wo haben sie ihren Ursprung? Dafür kann es ursächlich wirkende Lebensereignisse geben. So finden sich dann auch Menschen, die darüber berichten, sie hätten schon seit frühester Kindheit ein Angstgefühl gehabt, bei anderen taucht es im Rahmen der Pubertät auf, bei wieder anderen später im Lebenslauf.

 

Es kann wichtig sein herauszufinden, was sich in der Phase des Auftretens der Angst ereignet hat, und von dort aus ggf. weiter zu tiefer liegenden Gründen vorzustoßen. Dazu dienen in der Hypnosetherapie die Rückführung und Hypnoanalyse.

 

Ein alternativer bzw. ergänzender Behandlungsansatz der Hypnosetherapie der Angst ist in meiner Praxis die Ermöglichung einer tiefen Hypnose bzw. einer tiefen Trance. In sie hineinzugelangen hat schon aus sich heraus Heilkraft, denn die Angst blockiert Menschen und man kann nur in eine tiefe Hypnose gelangen, wenn man die Fähigkeit des Loslassens aktiviert.

 

Indem der Mensch in eine tiefe Hypnose gelangt, aktiviert er auf diesem Wege diejenigen Ressourcen, die in der Angstentwicklung blockiert worden sind. Werden sie wieder nutzbar gemacht, kann der Betroffene dahin gelangen, frühere angstbesetzte Themen einfach kommen und gehen zu lassen, ohne dabei die Fassung zu verlieren.